Forschung

Ficciones entre mundos

Ficciones entre mundos
Nuevas lecturas de «Los Trabajos de Persiles y Sigismunda» de Miguel de Cervantes.

Jörg Dünne, Hanno Ehrlicher (eds.)
2017; vi, 306 pp. Hardcover.
(Estudios de Literatura 130)
(Cervantes y su mundo 10)
ISBN: 978-3-944244-63-1
67,- €

Página web de la Editorial

 

Los trabajos de Persiles y Sigismunda, último libro elaborado por Cervantes y publicado póstumamente en 1617, es un texto que resulta muy actual a pesar de sus 400 años. Se trata de un texto ‘vagamundo’, en el que el vagar por el mundo contiene en sí la posibilidad de concebir otros mundos. El mundo de la novela, en cuanto espacio terrenal, es todavía uno a pesar del descubrimiento del “Nuevo Mundo” de las Américas; tiene la forma de la oikouménē antigua cuyo centro geográfico y simbólico está en la ciudad de Roma y sus periferias, las cuales llegan hasta los mares y las islas septentrionales, más allá de la mítica Tule. Se trata, pues, de un orden espacial que, a primera vista, parece obsoleto en la primera fase de globalización que se inicia a finales del siglo XV. Pero el verdadero reto del Persiles consiste, precisamente, en problematizar esa unidad tradicional del mundo para confrontarla con otras posibilidades que hacen de esta obra, y no solo en un sentido metafórico, una ficción entre mundos.

El estudio reúne 14 contribuciones que se enfrentan con este reto, explorando la pluralidad de mundos del Persiles mediante nuevos enfoques críticos o sirviéndose del Persiles como punto de referencia con el que se relacionarán textos como las Etiópicas de Heliodoro, otras novelas barrocas e, incluso, otros géneros que adaptan y transforman las peregrinaciones de los protagonistas cervantinos.

 

 

Die katastrophische Feerie

Die katastrophische Feerie. Geschichte, Geologie und Spektakel in der modernen französischen Literatur.
Konstanz: Konstanz University Press 2016.
314 Seiten
€ 34,90
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Leseprobe 

Vulkanausbrüche und Erdbeben auf dem Pariser Montmartre? Die Studie zeigt, wie die französische Literatur spektakuläre Szenen aus der Erdgeschichte in die Moderne projiziert.
Das Buch verdankt sich der Begegnung zwischen populärer Theatertradition und geologischen Spekulationen zur Erdentstehung in der französischen Literatur der Moderne, die nur auf den ersten Blick zufällig erscheint. Die Feerie, eine im Paris der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ungeheuer beliebte Theatergattung, trifft dabei auf die Katastrophentheorie des Naturwissenschaftlers Georges Cuvier und ihre populärwissenschaftlichen Darstellungen in spektakulären Szenen aus der Tiefenzeit der Erde.
Das Aufeinandertreffen von Feerie und Katastrophe ist mehr als nur ein Kuriosum der Literatur- und Wissensgeschichte: Dies liegt vor allem an einer Reihe bekannter Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts, von Jules Verne über Gustave Flaubert bis hin zu Louis-Ferdinand Céline, die allesamt nicht nur Liebhaber und Autoren von Feerien waren, sondern auch in ihren Romanen je unterschiedliche Verbindungen zwischen spektakulären Tableaus und erdgeschichtlichen Katastrophen herstellen. Am Beispiel kulturtheoretischer Schriften von Walter Benjamin bis zu Michel Foucault und Gilles Deleuze wird darüber hinaus deutlich, dass der spektakuläre Katastrophismus nicht nur die literarische Imagination bis weit ins 20. Jahrhundert hinein geprägt hat, sondern in bislang unerkannter Weise auch allgemeine Modelle des Denkens von Historizität. Ergänzt wird das Buch um zahlreiche, größtenteils erstmals in deutscher Sprache präsentierte Dokumente aus Theaterfeerien und populärwissenschaftlichen Katastrophenszenarien, die eine alternative wissens- und imaginationsgeschichtliche Genealogie dessen vor Augen führen, was man üblicherweise die ästhetische und epistemologische Moderne nennt.

Literatur & Raum

Handbuch Literatur & Raum.
Hg. v. Jörg Dünne u. Andreas Mahler.
Berlin: De Gruyter 2015.
590 Seiten
€ 149,95
Verlagsseite
Inhaltsverzeichnis
 

Raum und Literatur sind untrennbar verbunden: Nicht nur gibt es Räume in der Literatur, sondern Literatur macht Raum, konstruiert Raum, ist selbst Raum. Im Gegensatz zu den bisher vorliegenden transdisziplinären Versuchen wissenschaftlicher Erfassung von Räumlichkeit geht das Handbuch Literatur & Raum synoptisch wie systematisch von spezifisch literaturwissenschaftlichen Überlegungen zur Räumlichkeit als seinem disziplinären Ausgangspunkt aus, um diese sodann hinsichtlich der spezifisch literarischen Leitkategorien 'Reflexivität' und 'Produktivität' zu erproben: Systematisch wird der Zusammenhang von Literatur und Raum dabei anhand von Modellen bzw. Theorien dargestellt, analytisch anhand von Einzelparadigmen aus unterschiedlichen Literaturen sowie Kulturen von der Antike bis zur Gegenwart erkundet und erprobt. Auf diese Weise leistet das Handbuch nicht nur erstmalig eine umfassend systematische Darstellung des Problemfeldes aus literaturwissenschaftlicher Sicht, sondern es liefert zudem eine Bestandsaufnahme literarischer Auseinandersetzung mit den verschiedenen Aspekten von Räumlichkeit und darüber hinaus auch mit den in Texten konkret modellierten Räumen aus historischer Perspektive.

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