Literaturwissenschaftliche Thesenbildung

Di 14:00-16:00 LG 1/222

Kursbeschreibung:
Die Teilnehmerzahl für diesen Kurs ist auf max. 15 Studierende beschränkt – zur Teilnahme muss zur ersten Sitzung ein Motivationsschreiben mit der Skizze eines eigenen Arbeitsprojekts vorgelegt werden (das aber nicht notwendigerweise im Rahmen dieses Kurses durchgeführt oder abgeschlossen werden muss).

Dieser Kurs richtet sich an vorwiegend Studierende, die sich aktuell oder in Kürze auf ihre Abschlussarbeit für den BA oder MA in Verbindung mit einem romanistischen Schwerpunkt vorbereiten. Ziel des Kurses ist es, die Vermittlung literaturwissenschaftlicher Argumentationstechniken mit der Lektüre von paradigmatischen literaturwissenschaftlichen Textanalysen der neueren Literaturwissenschaft zu verknüpfen: Lassen sich aus dem genauen Nachvollzug dieser Lektüren Argumentationsstrategien gewinnen, die auf die eigenen Analysen übertragbar sind? Ist es möglich, literaturwissenschaftliche Theoriebildung an bestimmte Lektüreverfahren literarischer Texte zu knüpfen – kann man also lernen, „strukturalistisch“, „dekonstruktivistisch“, „diskursanalytisch“, o.ä. zu argumentieren? Und kann man durch solche Theorie-Übungen dazu gelangen, selbst einen reflektierten Zugang zu den literarischen Texten zu finden, die den Gegenstand der eigenen Arbeit bilden?

 Kursmaterialien (zugangsgeschützt, Password beim Kursleiter erfragbar):

 



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