Raumtheorie Publikation

Handbuch "Literatur & Raum" erschienen

Soeben erschienen:

Handbuch Literatur & Raum. Hg. v. Jörg Dünne u. Andreas Mahler.
Berlin: De Gruyter 2015 (nähere Informationen sowie Verlagsseite).

Scénarios d'espace: Französischsprachige Neuerscheinung

Der von Jörg Dünne und Wolfram Nitsch herausgegebene Band Scénarios d'espace. Littérature, cinéma et parcours urbains ist Anfang 2014 in der Reihe "Littératures" bei den Presses universitaires Blaise Pascal (Limoges) erschienen. Die Beiträge des Bandes gehen zurück auf eine Sektion beim Frankoromanistentag 2010 in Essen ("Stadt - Kultur - Raum").

Publikation Weltnetzwerke - Weltspiele erschienen

Im April 2013 ist beim Verlag konstanz university press die Publikation Weltnetzwerke - Weltspiele erschienen; es handelt sich dabei um die Ergebnisse des "Verne-Projekts" in Buch- sowie in Spielform. Nähere Informationen auf den Seiten des Verne-Projekts sowie auf der Verlagsseite.

"Metropolen im Maßstab" erschienen

Soeben (Juni 2009) ist beim transcript Verlag der Tagungsband Metropolen im Maßstab zum Erzählen mit dem Stadtplan, in Literatur, Film und Kunst erschienen. Herausgeber des Bandes sind Achim Hölter, Volker Pantenburg und Susanne Stemmler.

Zeitschrift für Kulturwissenschaft zum Thema "Räume"

Das aktuelle Heft der jungen und ambitionierten, seit 2007 bestehenden Zeitschrift für Kulturwissenschaft beschäftigt sich mit dem Thema Räume. Statt einfach ein weiteres Theorie-Panorama zu bieten, haben die Herausgeber Michael C. Frank, Bettina Gockel, Thomas Hauschild, Dorothee Kimmich und Kirsten Mahlke den Weg gewählt, Vertreter verschiedener Disziplinen um exemplarische Raum-Analyen zu bitten - das Ergebnis liest sich höchst interessant, ebenso wie die ebenfalls in diesem Heft publizierte Debatte um den "Sonderweg der deutschen Medienwissenschaft" seit Friedrich Kittler.

Sb. zum Salon als Kulturraum

Unter dem Titel Der Salon als kommunikations- und transfergenerierender Kulturraum ist soeben beim Meidenbauer Verlag ein Sammelband erschienen, auf den mich die Herausgeberin Rita Unfer Lukoschik hingewiesen hat.

Aus dem Ankündigungstext:
Der Sammelband bietet in einer Reihe von Fallstudien diachronische Sondierungen zur Herausarbeitung allgemeiner Grundzüge und Tendenzen des italienischen Salonlebens im Spannungsfeld europäischer Kulturen.
Dabei werden kulturelle und politische Implikationen der in diesem hybriden Raum generierten und als Zusammenwirken performativer Handlungen begriffenen Kommunikation ausgeleuchtet. Die darin erzeugten Begegnungen fremder Lebensentwürfe und Kulturkonstrukte
werden ebenso behandelt.
Die Untersuchung der somit ausgelösten interkulturellen Impulse eröffnet wichtige Einblicke in Prozesse der ästhetischen und sozialen Selbstfindung von Kultursystemen sowie der identitätsstiftenden Suche einer Gruppe
oder eines Menschen nach eigenen Lebensentwürfen. Aus diesem Grund versteht sich dieser Band als Beitrag sowohl zu einer geschlechterspezifischen Kulturgeschichte wie auch zu einer interkulturellen Italianistik.

Neuerscheinung zur literaturwissenschaftlichen Raumforschung

Soeben ist bem Meidenbauer Verlag ein Sammelband zum Raum in der deutschsprachigen Literatur, Kunst und Kulturtheorie erschienen:

Lambauer, Daniel/Schlinzig, Marie Isabel/Dunn, Abigail (eds.): From Magic Columns to Cyberspace. Time and Space in German Literature, Art, and Theory. München: Meidenbauer 2008.

Kurzbeschreibung:
Die literatur- und kulturwissenschaftliche Beschäftigung mit den Begriffen Zeit und Raum erlebt in den letzten Jahrzehnten eine Renaissance. Die Beiträge dieses Sammelbandes zeichnen die sich wandelnde Bedeutung dieser Kategorien in ausgewählten Werken der deutschen Literatur und Kunst nach und spiegeln die Interdisziplinarität sowie die thematische Breite der zeitgenössischen Forschung wieder.
Ever since Aristotle pointed out how closely time, space, and plot are linked in literary texts, the study of time and space not only in literature but in the arts in general has been at the heart of Western European poetics. This has been particularly apparent in recent years, when interest in time has been joined by a ‘spatial turn’ in cultural studies and the German Kulturwissenschaften.
This anthology of research in German studies bears witness to these developments. Drawing on the work of theorists such as Mikhail Bakhtin and Gabriel Zoran, the contributors cover a range of topics including simultaneity in medieval narrative, Paul Klee’s understanding of the line, and the cyberliterature of Thomas Hettche and Botho Strauß. Together, the essays show that the study of time and space is an interdisciplinary undertaking and reflect the extent to which concepts of time and space are subject to historical change and vary across media.

-> zur Verlagsseite (via Katrin Dennerlein) 

Sammelrezension zum "spatial turn"

Ulrike Jureit vom Hamburger Institut für Sozialforschung hat für HSozKult zwei neuere Sammelbände rezensiert: Gegenstand der Rezension sind der von Bernd Belina und Boris Michel herausgegebene Band Raumproduktionen. Beiträge der Radical Geography. Eine Zwischenbilanz. (Münster 2007) sowie der von Jörg Döring und Tristan Tielmann herausgegebene Band Spatial Turn Das Raumparadigma in den Kultur- und Sozialwissenschaften (Bielefeld 2008). U.a. konstatiert Jureit dabei, dass der Dialog zwischen Literatur- und Kulturwissenschaftlerung einerseits und Geographen andererseits ein "nicht gerade einfaches Unterfangen" darstellt."


© dispositio