Sb. zum Salon als Kulturraum

Unter dem Titel Der Salon als kommunikations- und transfergenerierender Kulturraum ist soeben beim Meidenbauer Verlag ein Sammelband erschienen, auf den mich die Herausgeberin Rita Unfer Lukoschik hingewiesen hat.

Aus dem Ankündigungstext:
Der Sammelband bietet in einer Reihe von Fallstudien diachronische Sondierungen zur Herausarbeitung allgemeiner Grundzüge und Tendenzen des italienischen Salonlebens im Spannungsfeld europäischer Kulturen.
Dabei werden kulturelle und politische Implikationen der in diesem hybriden Raum generierten und als Zusammenwirken performativer Handlungen begriffenen Kommunikation ausgeleuchtet. Die darin erzeugten Begegnungen fremder Lebensentwürfe und Kulturkonstrukte
werden ebenso behandelt.
Die Untersuchung der somit ausgelösten interkulturellen Impulse eröffnet wichtige Einblicke in Prozesse der ästhetischen und sozialen Selbstfindung von Kultursystemen sowie der identitätsstiftenden Suche einer Gruppe
oder eines Menschen nach eigenen Lebensentwürfen. Aus diesem Grund versteht sich dieser Band als Beitrag sowohl zu einer geschlechterspezifischen Kulturgeschichte wie auch zu einer interkulturellen Italianistik.


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